Gelassenheit durch Aufmerksamkeit

 

Datenschutz

Impressum

Spielerisch

kommunizieren:

betreutes Spielen

 

 

Ein großes Plus einer gut eingezäunten Hundewiese ist die Möglichkeit, den Hunden freie Kommunikation bieten zu können.  Das hört sich ganz "natürlich" an, aber das ist es für den Hund  letztlich nicht, denn er bewegt sich in unserer Gesellschaft ja normalerweise nicht wie frei lebendes Wildtier.

 

Spielen ist nach dem Heranwachsen nicht mehr überlebensnotwendig, und so sehen wir Hunde, die nicht in menschlicher Obhut leben, erst dann spielen, wenn Fragen wie Ernährungslage und Rückzugsmöglichkeiten geklärt sind.  Was für den Welpen ein wichtiges Training war, wird nun zum Luxus:  Ausgleich und Stressabbau im Spiel.

 

Das Spielen erwachsener Hunde gleicht in seinen Grundformen dem Spiel von Welpen, bei dem unterschiedliche Rollen wechselseitig eingenommen werden.  Beim Jagdspiel, zum Beispiel, wechseln sich Jäger und Gejagter üblicherweise ab.  Es herrscht ein Gleichgewicht, das soziale Interaktion und Stressabbau ermöglicht.  Mitunter geht es dabei lautstark zu, und es kann auch erschreckend rabiat auf uns wirken.  Bleibt jedoch der Grundzug der Wechselseitigkeit erhalten, ist dies alles andere als ein Grund zur Sorge.

 

Es ist die Aufgabe eines Hundetrainers, genau diese dynamische Interaktion sorgfältig im Auge zu behalten und Ihnen als Hundehalter zu erklären.  Stellt sich Einseitigkeit ein, kann ein Hund den Druck des Gejagtseins durch wechselseitige Jagd nicht abbauen.  Es entsteht statt Ausgeglichenheit eine Kettenreaktion von Überlegenheit, Unterlegenheit, Stress, Angst und der Notwendigkeit, diese Situation wieder aufzulösen.  Es ist die Keimzelle der Aggression, die aus Spiel Ernst werden lässt und nachhaltig gefährliche Folgen haben kann.

 

Unter der Leitung des Trainers lernt der Hundebesitzer seinen Hund besser einzuschätzen, frühzeitig zu erkennen, wo die Grenzen im Spiel liegen, spielerisches Verhalten von Aggression zu unterscheiden, wenn nötig, richtig einzugreifen und den Nutzen der spielerischen Interaktion zu maximieren.

 

Gelassenheit im Umgang mit Hunden basiert auf Kenntnis und Wissen.  Ihr Hund verlässt sich auf Sie als Führenden, und deswegen ist Aufmerksamkeit immer gefordert.  Auch – und gerade – wenn der Hund ans Spielen geht. 

Es kann hilfreich sein, unterschiedlich ambitioniert spielende Hunde zusammenzubringen, um durch gezielte Forderung Lernsituationen herbeizuführen, die ein gesundes Miteinander und eine souveräne Kommunikationsfähigkeit Ihres Hundes fördern.

 

Wir achten bei der Zusammenstellung unserer Spielgruppen vor allem auf das Wesen der Hunde, damit wir möglichst jeden positiven Effekt des Spielens nutzen können.

 

Um den Wert des betreuten Spielens zu erhalten, ist es notwendig, dass der Hundetrainer mitunter klare Ansagen macht, denen von allen Seiten bitte umgehend Folgen zu leisten ist.  Im direkten Anschluss wird erklärt, warum etwas nötig war – wann und wie – damit Sie als Hundehalter lernen, wie Ihr Hund unterschiedliche Situationen erfährt und wie Sie Ihrer Rolle als Führender immer gut gerecht werden können.

 

Gelassenheit durch Aufmerksamkeit.  Spielerisch gelernt.

aktuell für Sie

im Visier:

Young

Adventure